Jugendliche alles andere als politikverdrossen
Heiko Schmidt diskutiert mit Erstwählern
Zu einer Erstwählerparty hatte Bundestagsdirektkandidat Heiko Schmidt ins Billardcafé „Carambolage“ nach Klingenberg eingeladen. In gelöster Atmosphäre interessierten sich die jugendlichen Erstwähler auch für Themen, die nicht ihre unmittelbare Lebenswelt berühren, aber mittel- bis langfristig große Auswirkungen auf ihr Leben haben werden: Schmidt erklärte ihnen die grünen Vorstellungen von einer Gesundheitsversicherung und die Vorteile einer Garantierente im Rahmen einer Rentenversicherungsreform.
Turbulenter ging es in der Aussprache um das in den Augen des Kandidaten, aber auch der anwesenden Jugendlichen verfehlte dreigliedrige Schulwesen zu. Die Vorteile eines gemeinsamen Schulbesuchs für alle Kinder und Jugendlichen bis zur zehnten Jahrgangsstufe lagen für alle anwesenden auf der Hand. Besonders wütend waren die Jugendlichen auf das in ihren Augen ungerechte Instrumentarium der Studiengebühren, die nach Meinung der Bündnisgrünen in allen Bundesländern wieder aufgehoben werden müssen.
Die Themenfelder „Gleichstellung von Schwulen und Lesben“, „Atomausstieg“ und „Förderung regenerativen Energien“ komplettierten den kurzweiligen Abend, an dem man seine Treffsicherheit auch immer wieder mit Queue und Kugeln auf dem gespannten Billardfilz unter Beweis stellen konnte. Resultat der zahlreichen Spiele: die Schwarzen wurden am Ende immer versenkt.
Pressebericht (zuletzt geändert am 29.06.07 18:07)









