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Schutz der Nachtruhe der Wörther Bevölkerung Erfolg im Wörther Stadtrat
Nun sind Jugendsozialarbeit und Stadtbus auf der Agenda! Als Erfolg der eigenen Arbeit werteten die Mitglieder der Stadtratsfraktion die vor Wochenfrist erfolgte Umsetzung des Nachtfahrverbots für Schwerlaster im Wohngebiet „Siedlung“.
Nach massiven Störungen der Nachtruhe hatte der Stadtrat im Juli nach einem vom Grünen-Mitglied Jens Marco Scherf im Namen der SPD-Fraktion (dieser gehört der Grüne an) formulierten Antrag ein Nachtfahrverbot beschlossen. „Besonders in den Sommermonaten wird sich dies positiv auf die Lebensqualität in der Wörther Siedlung auswirken“, wies Grünen-Sprecher Jens Marco Scherf auf die hohe Belastung in den Sommermonaten hin. Ein weitergehender Schutz der Bevölkerung ist nach Auskunft der Stadtverwaltung aus rechtlichen Gründen derzeit nicht möglich, so Fraktionsvorsitzender Manfred Siebentritt. „Jedoch warten wir mit Spannung auf Ergebnisse der vom Bürgermeister mit dem betroffenen Unternehmen zugesagten Gespräche, um das Problem langfristig zur Zufriedenheit aller zu lösen“, erklärte Stadtrat Erwin Dreher und forderte: „Das Thema darf jetzt nicht einschlafen, sondern muss weiter angepackt werden, denn von Anfang an war klar: Ein Fahrverbot kann nur ein erster Schritt zur Verbesserung der Situation sein“, so Dreher. „Auch die Analyse der kompletten Verkehrssituation in Wörth und eine Ausdehnung der Tempo-30-Zonen gehört noch in diesem Herbst auf die Tagesordnung des Stadtrats“, erinnerte Jens Marco Scherf an eine Übereinkunft im Stadtrat.
Verbesserungen fordern die Grünen und Sozialdemokraten im Stadtrat für den im Dezember des Vorjahres eingeführten Stadtbus und machen in einem Antrag konkrete Vorschläge für eine bessere Streckenführung und eine Werbeoffensive. „Eine Schleife im Stadtkern über die Frühlingsstraße entlastet zum einen die enge Luxburgstraße und ermöglicht zum anderen einen besseren Übergang zum Bahnhof in Höhe des Kerber-Saals und eine vergessene Anbindung der Volksschule“, erklärte Jens Marco Scherf. Mehr und vor allem verständliche Werbung mit konkreten Beispielen seien ebenfalls nötig, um die Akzeptanz des Stadtbusses zu erhöhen, betonte Stadtrat Richard Oettinger. „Warum nicht Werbeplakate und Infobroschüren in Kooperation mit Schulklassen erstellen“, regte Scherf, Dritter Bürgermeister der Schifferstadt, an, die örtliche Hauptschule einzubinden.
Nach ersten positiven Gesprächen im Bildungsausschuss des Stadtrats bezüglich eines Jugendtreffs und der Jugendsozialarbeit für Wörth fordern die Sozialdemo-kraten nun konkrete Schritte. „Noch in diesem Herbst muss die Verwaltung wie vom Bürgermeister im Juli versprochen ein Konzept für den Einstieg in die in Wörth dringend notwendige Jugendsozialarbeit vorlegen“, betonte Fraktionssprecher Siebentritt. „Statt überall Verbotsschilder für Kinder oder Jugendliche aufzustellen, müssen wir uns bemühen, für unsere Heranwachsenden sinnvolle Freizeitangebote zu machen“, betonte Richard Oettinger den Handlungsbedarf.
Pressebericht (zuletzt geändert am 29.06.07 18:07)





